Restrukturierung und Unternehmenssanierung für Industrie und Fachhandel

Sie führen ein mittel­stän­di­sches Indus­trie­un­ter­nehmen oder einen techni­schen Groß- und Fachhandel, und die Zahlen entwi­ckeln sich in die falsche Richtung? Wir unter­stützen Geschäfts­führer und Inhaber bei der opera­tiven Unter­neh­mens­sa­nierung: mit kaufmän­ni­scher Führung, Branchen­ver­ständnis und Umsetzung gemeinsam mit Ihnen.

Das Erstge­spräch ist kostenlos, vertraulich und unver­bindlich. info@​teilzeit-​cfo.​de · +49 (0)6151 787 7805

Auf dieser Seite: Krisen­si­gnale · Industrie · Techni­scher Handel · Liqui­dität · Rollen · Ablauf · FAQ · Kontakt

Typische Krisensignale

Eine Restruk­tu­rierung kündigt sich meist früh an. Typische Krisen­si­gnale sind:

  • sinkende Margen
  • Auftrags­rückgang
  • hohe Lager­be­stände
  • Forde­rungs­rück­stände
  • Liqui­di­täts­eng­pässe

Diese Signale treten selten einzeln auf. Wirksames Krisen­ma­nagement für Unter­nehmen beginnt früh: Je eher Sie gegen­steuern, desto mehr Handlungs­op­tionen bleiben.

Restrukturierung in der Industrie

Bei der Unter­neh­mens­sa­nierung von Indus­trie­un­ter­nehmen schaffen wir Trans­parenz über Deckungs­bei­träge nach Produkt und Kunde, Auslastung, Einkaufs­kosten, Ausschuss und Durch­lauf­zeiten. Ebenso wichtig ist das Kapital, das in Beständen und Forde­rungen gebunden ist.

Restrukturierung im technischen Großhandel

Im techni­schen Groß- und Fachhandel stehen Sorti­ments­ren­ta­bi­lität, Preis­ge­staltung, Rabatte und Einkaufs­kon­di­tionen im Mittel­punkt. Wir analy­sieren Lager­um­schlag und Laden­hüter, ohne die Liefer­fä­higkeit zu gefährden.

Liquidität sichern in der Unternehmenskrise

Grundlage ist eine rollie­rende 13-Wochen-Liqui­di­täts­planung. Darauf bauen Forde­rungs­ma­nagement, die Steuerung von Zahlungs­zielen und die Vorbe­reitung von Bank- und Liefe­ran­ten­ge­sprächen auf.

Maßnahmen umsetzen und Fortschritt messen

Wir priori­sieren Maßnahmen, legen Verant­wort­lich­keiten und Termine fest und verfolgen den Fortschritt anhand weniger relevanter Kennzahlen. Ein regel­mä­ßiger Bericht zeigt Liqui­dität, Ergeb­nis­ent­wicklung und Umsetzungsstand.

Teilzeit-CFO, Interim CFO oder Chief Restructuring Officer

Je nach Ausgangslage übernehmen wir die Rolle als Teilzeit-CFO, also als externer Finanz­leiter (Chief Financial Officer) in verein­bartem Umfang, als Interim CFO in der Restruk­tu­rierung, etwa bei vakanter Finanz­leitung, oder als Chief Restruc­turing Officer (CRO), der die Restruk­tu­rierung steuert. Wir verstehen uns nicht als reine Berater, sondern als operativ erfahrene Manager, die auch unbequeme Maßnahmen gemeinsam mit Ihnen umsetzen. So verstehen wir Turnaround-Management im Mittelstand.

  • Teilzeit-CFO: wenn erfahrene Finanz­führung regel­mäßig gebraucht wird, aber nicht in Vollzeit. Schwer­punkt: Liqui­dität, Controlling, Planung und Bankgespräche.
  • Interim CFO: wenn die Finanz­leitung vakant ist oder kurzfristig verstärkt werden muss. Schwer­punkt: Überbrü­ckung und Stabi­li­sierung des Finanzbereichs.
  • Chief Restruc­turing Officer (CRO): wenn eine Restruk­tu­rierung gesteuert und umgesetzt werden muss. Schwer­punkt: Maßnah­menplan, Umset­zungs­kon­trolle und Abstimmung mit Banken und Lieferanten.

Leistungsumfang unserer Sanierungsberatung

Unsere Sanie­rungs­be­ratung für Unter­nehmen umfasst die operative und finan­zielle Restruk­tu­rierung mittel­stän­di­scher Unter­nehmen. Konkrete Arbeits­er­geb­nisse können sein:

  • eine rollie­rende 13-Wochen-Liquiditätsplanung
  • eine priori­sierte Maßnah­men­liste mit Verant­wort­lichen und Terminen
  • ein regel­mä­ßiger Bericht über Liqui­dität, Ergeb­nis­ent­wicklung und Umsetzungsstand
  • die Vorbe­reitung und Begleitung von Gesprächen mit Banken und Lieferanten

Daten­basis und Umfang stimmen wir zu Beginn des Mandats ab. Auch Banken können uns beauf­tragen oder empfehlen.

Nicht dazu gehören Rechts- und Steuer­be­ratung sowie Sanie­rungs­gut­achten nach IDW S6. Zustän­dig­keiten stimmen wir mit Ihren bestehenden Beratern ab. Ob eine Insolvenz vermieden werden kann, hängt von Ausgangslage, verfüg­baren Mitteln und Umsetzung ab. Garan­tieren lässt sich das nicht.

So läuft die Zusammenarbeit

  1. Situation verstehen: Im vertrau­lichen Erstge­spräch klären wir Anlass, Ziele und Dring­lichkeit. Danach sichten wir die verfüg­baren Finanz­daten und verschaffen uns einen Überblick über die Liquidität.
  2. Plan festlegen: Wir verein­baren Maßnahmen, Verant­wort­liche, Termine und den zeitlichen Umfang des Mandats.
  3. Umsetzen und nachhalten: Wir begleiten die Maßnahmen im Alltag, prüfen den Fortschritt regel­mäßig und binden Banken, Liefe­ranten und Mitar­beiter frühzeitig ein, damit das Vertrauen in die Neuaus­richtung erhalten bleibt.

Sondersituationen: kritischer Lieferant, Nachfolge oder Verkauf

Ein drohender Liefer­ausfall kann Produktion, Umsatz und Liqui­dität belasten. Wir betrachten die wirtschaft­lichen Folgen, den Finan­zie­rungs­bedarf und mögliche Handlungs­al­ter­na­tiven. Für die Prüfung einer kunden­ge­tra­genen Übernahme und Fortführung bietet Liefe​ran​ten​in​solvenz​.com das spezia­li­sierte Angebot der AAAgiler GmbH. Ob eine Übernahme tragfähig ist, wird im Einzelfall geprüft.

Soll ein Betrieb, eine Produkt­linie oder ein Geschäfts­be­reich übertragen werden, bereiten wir Ergebnis, Vermögen und Kapital­bedarf nachvoll­ziehbar auf, siehe CFO-Begleitung bei Nachfolge und Unter­neh­menskauf. Industrie​-Nachfolge​.de bietet als eigen­ständige Plattform der AAAgiler GmbH einen ergän­zenden Zugang zu möglichen Käufern aus Industrie und techni­schem Handel.

Weitere Branchen und Regionen

Neben Industrie und techni­schem Handel begleiten wir auch die Sanierung von Werbe­agen­turen und die Restruk­tu­rierung von Techno­logie-Startups.

Innerhalb weniger Monate nachdem Herr Martin Thöle als TEILZEIT-CFO bei uns angefangen hatte, hat sich die Gewinn­si­tuation bei uns deutlich verbessert. Wir konnten operativ gestärkt in das Jahr 2020 gehen und so erfolg­reich die Corona­krise überstehen.

Geschäfts­führer einer Werbeagentur

Vor Ort betreuen wir Unter­nehmen in der Region Rhein-Main-Neckar, remote auch deutsch­landweit. Regionale Infor­ma­tionen finden Sie hier: Restruk­tu­rierung im Rhein-Main-Gebiet und Restruk­tu­rie­rungs­be­ratung im Raum Heidelberg, Ludwigs­hafen und Mannheim.

Kurzer Selbstcheck für Geschäftsführer

Wie gut können Sie diese Fragen heute beantworten?

  • Wissen Sie, wie sich Ihr Konto­stand in den nächsten 13 Wochen entwickelt?
  • Kennen Sie die Deckungs­bei­träge Ihrer wichtigsten Produkte, Kunden oder Sortimentsbereiche?
  • Steigen Lager­be­stände oder Forde­rungen schneller als der Umsatz?
  • Werden Liefe­ranten, Kredit­ver­si­cherer oder Banken bei Zahlungs­zielen und Limits zurückhaltender?
  • Gibt es einen Maßnah­menplan mit Verant­wort­lichen, Terminen und Kennzahlen?

Wenn Sie mehrere Fragen nicht sicher beant­worten können, ist ein frühes Gespräch sinnvoll. Je eher Klarheit besteht, desto mehr Handlungs­spielraum bleibt.

Häufige Fragen zur Restrukturierung

Wann ist eine Restrukturierung sinnvoll?

Wenn sich Margen, Auftrags­eingang oder Liqui­dität über mehrere Monate verschlechtern und einzelne Gegen­maß­nahmen nicht mehr ausreichen. Je früher Sie handeln, desto mehr Spielraum bleibt bei Kosten, Beständen, Preisen und Finan­zierung. Nicht jede Krise erfordert eine umfas­sende Restruk­tu­rierung; manchmal genügen gezielte Einzelmaßnahmen.

Wie unterstützt ein Teilzeit-CFO ein Industrieunternehmen in der Krise?

Als Teilzeit-CFO in der Unter­neh­mens­sa­nierung schaffen wir zuerst Trans­parenz über Liqui­dität und Ergebnis, etwa mit einer 13-Wochen-Liqui­di­täts­planung und Deckungs­bei­trägen nach Produkt und Kunde. Daraus entsteht ein priori­sierter Maßnah­menplan, den wir gemeinsam mit der Geschäfts­führung umsetzen und regel­mäßig überprüfen. Den zeitlichen Umfang verein­baren wir vorab.

Welche Maßnahmen helfen einem technischen Fachhändler bei Liquiditätsengpässen?

Typische Hebel sind ein konse­quentes Forde­rungs­ma­nagement, der Abbau von Laden­hütern und Überbe­ständen, die Überprüfung von Preisen und Rabatten sowie Gespräche mit Liefe­ranten über Zahlungs­ziele. Eine rollie­rende Liqui­di­täts­planung zeigt, wann und in welcher Höhe Engpässe entstehen. Welche Maßnahmen passen, hängt vom Einzelfall ab.

Wie beginnt die Zusammenarbeit?

Mit einem kosten­losen, vertrau­lichen und unver­bind­lichen Erstge­spräch. Wir klären Anlass, Ziele und Dring­lichkeit, sichten anschließend die verfüg­baren Finanz­daten und verein­baren konkrete Arbeits­er­geb­nisse, Zustän­dig­keiten und den zeitlichen Umfang. Neue Mandate übernehmen wir nur selektiv, damit genug Zeit für eine persön­liche Begleitung bleibt.

Ist eine Betreuung vor Ort und remote möglich?

Ja. Persönlich vor Ort betreuen wir Unter­nehmen in der Region Rhein-Main-Neckar, remote auch deutsch­landweit. Die passende Form der Zusam­men­arbeit stimmen wir mit Ihnen ab.

Werden Sanierungsgutachten nach IDW S6 erstellt?

Nein. Wir erstellen keine Sanie­rungs­gut­achten nach IDW S6 und erbringen keine Rechts­be­ratung. Unser Schwer­punkt ist die operative Umsetzung: Liqui­di­täts­steuerung, Maßnah­men­planung und Ergeb­nis­ver­bes­serung. Wird ein solches Gutachten verlangt, etwa von finan­zie­renden Banken, muss es von einem darauf spezia­li­sierten Gutachter erstellt werden.


Gespräch zur Restrukturierung vereinbaren

Schildern Sie uns kurz Ihre Situation. Für ein erstes Gespräch helfen uns vor allem diese Angaben:

  • Branche
  • Unter­neh­mens­größe (z. B. Umsatz und Mitarbeiterzahl)
  • aktuelle Heraus­for­derung
  • zeitlicher Handlungs­bedarf

Vertrau­liche Unter­lagen oder detail­lierte Finanz­daten sind dafür nicht nötig.

Kostenlos, vertraulich und unver­bindlich. info@​teilzeit-​cfo.​de · +49 (0)6151 787 7805

Ihr Ansprech­partner: Martin Thöle, Geschäfts­führer TEILZEIT-CFO. 17 Jahre inter­na­tionale Manage­men­t­er­fahrung in der Industrie, u. a. in Brasilien, China, Indien und Kanada. Diplom-Kaufmann (HHL), geprüfter Bilanz­buch­halter (IHK), Erfahrung als CFO sowie Leiter Finanzen und Controlling.

Ergänzend: Check­liste zum Kosten­sparen (Excel)