Umstrukturierung & Restrukturierung in Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim

Je früher die notwendigen Maßnahmen im Rahmen der Umstrukturierung bzw. Restrukturierung angegangen werden, so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Unternehmen die Krise ohne Insolvenz überstehen wird. Grundregel Nr. 1 bei einer Unternehmenssanierung bzw. dem Krisenmanagement ist deshalb: Geschwindigkeit, Geschwindkeit und Geschwindigkeit.

Betriebe vor Insolvenz retten

Die Unter­nehmen der Rhein-Neckar-Region treffen die Auswir­kungen rund um die Corona-Pandemie mit voller Härte. In einer aktuellen Blitz­um­frage unter 283 Betrieben der Region durch die Industrie- und Handels­kammer (IHK) Rhein-Neckar erwarten rund 80 Prozent, dass sie dieses Jahr mit einem deutlichen Umsatz­minus abschließen werden, teilt die IHK mit. … Laut IHK-Umfrage rechnet aktuell jeder fünfte Betrieb sogar mit Umsatz­rück­gängen von mindestens 50 Prozent für das Gesamtjahr 2020. „Das größte Problem ist dabei die schwin­dende Liqui­dität, diese Gefahr nimmt weiter zu und gefährdet die Existenz zahlreicher Betriebe: 16 Prozent der Unter­nehmen sehen sich akut von der Insolvenz bedroht, insbe­sondere durch die bislang fehlenden Perspek­tiven für die nächsten Monate“, erläutert Schnabel. 

Wochen­blatt Mannheim, 03.04.2020

Umstrukturierung und Restrukturierung für mittelständische Unternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar (u.a. Heidelberg, Ludwigshafen, Mannheim)

Als operativ erfahrene Manager bzw. Sanie­rungs­be­rater begleiten und unter­stützen wir im Bereich Sanie­rungs­be­ratung /​Krisen­ma­nagement mittel­stän­dische Unter­nehmen in der Rhein-Neckar-Region (u.a. in Heidelberg, Ludwigs­hafen und Mannheim) bei der Unter­neh­mens­sa­nierung bzw. Umstruk­tu­rierung.

Unser Vorgehensweise als Sanierungsberater im Einzelnen

In Krisen­si­tua­tionen bei Unter­nehmen ist es grund­sätzlich wichtig schnell und zupackend, aber auch gleich­zeitig besonnen zu handeln, da die vorhandene Liqui­dität und somit die für die erfolg­reiche Unter­neh­mens­sa­nierung bzw. Umstruk­tu­rierung noch verblei­bende Zeit bis zu einem notwen­digen Turn-Around i. d. R. knapp bemessen ist. Ein wichtiger Indikator für die verblei­bende Zeit ist die sogenannte “Cash Burn Rate” (näherungs­weise Formel: (Liquide Mittel + ungenutzte Kredit­linien) /​negatives EBITDA pro Monat), d.h. wie lange die noch verblie­benen liquiden Mitteln und unaus­ge­nutzten Kredit­linien in Monaten ausge­drückt geschätzt ausreichen werden. Ziel einer Sanierung ist es den “Cash Burn” mindestens auf “null” zu reduzieren und gleich­zeitig ungenutzte Liqui­di­täts­re­serven zu identi­fi­zieren sowie zu nutzen. Die relevanten Stake­holder, d. h. Mitar­beiter, Banken sowie anderen Kredit­geber, Liefe­ranten und Kunden, müssen die Zuver­sicht behalten, dass die Firma die notwen­digen Maßnahmen ergreifen wird, um die Unter­neh­mens­krise zu überstehen. Insbe­sondere Leistungs­träger und Know-how-Träger bei den Mitar­beitern sind unbedingt zu halten. Das Gleiche gilt für größere Kunden und kritische Liefe­ranten. Die finan­zie­renden Banken, Kredit­ver­si­cherer und Liefe­ranten dürfen das Vertrauen in die Kredit­wür­digkeit des Unter­nehmens nicht verlieren, da sie sonst die einge­räumten Kredit­linien streichen und sich so die Liqui­di­täts­si­tuation noch weiter verschlechtert. Kunden können abwandern, was zu Umsatz­ver­lusten führt. Nach einer erfolg­reichen Sanierung sollte ein Unter­nehmen langfristig gestärkt aus der Krise hervor­gehen. Die Krise ist also immer auch eine Chance zur nachhal­tigen Neuaus­richtung des Unter­nehmens.

In der ersten Phase analy­sieren wir Ihr Unter­nehmen hinsichtlich Stärken sowie Schwächen und versuchen Ihr Geschäfts­modell mit seinen spezi­fi­schen Beson­der­heiten zu verstehen. Gleich­zeitig werten wir Ihre Finanz­zahlen aus, um einen Überblick zu erhalten und den notwen­digen Handlungs­bedarf abzuleiten. So schaffen wir Trans­parenz. Zudem suchen wir zusammen mit Ihrem Management-Team gezielt nach Verbes­se­rungs­po­tenzial in Ihrem Unter­nehmen.

Im nächsten Schritt erstellen wir einen detail­lierten Sanie­rungsplan mit konkreten Maßnahmen. Dabei wird jede Sanie­rungs­maß­nahme priori­siert nach geschätztem Ergeb­nis­ver­bes­se­rungs­po­tenzial sowie nach benötigtem Umset­zungs­zeitraum und ‑aufwand. Die durch­ge­führten Maßnahmen im Rahmen unserer Sanie­rungs­be­ratung /​unseres Krisen­ma­nage­ments für Unter­nehmen lassen sich dabei wie folgt struk­tu­rieren.

Restruk­tu­rie­rungs­maß­nahmen im Überblick

Bei Bedarf erstellen wir für Ihre Bank auch ein Sanie­rungs­gut­achten nach idw s6, welches den Sanie­rungsplan mit den einzelnen Sanie­rungs­maß­nahmen sowie die Einschätzung der Sanie­rungs­fä­higkeit detail­liert darstellt.

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Im dritten Schritt entwi­ckeln wir auf Basis der o. g. Infor­ma­tionen und Maßnahmen einen Finanzplan /​Forecast, um zu sehen, ob die geplanten Maßnahmen ausreichen oder ggf. noch weitere Anpas­sungen notwendig sind. Zusätzlich erstellen wir ein unter­neh­menspe­zi­fi­sches KPI-Reporting, um die opera­tiven Verbes­se­rungen quanti­tativ nachzu­halten.

Im Zeitablauf prüfen wir damit zudem, ob die einge­lei­teten Maßnahmen greifen und auch, ob die angestrebten Ergeb­nis­ver­bes­se­rungen wie geplant tatsächlich erreicht werden. Bei Bedarf steuern wir aktiv nach.